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Was ist Zeolith?

Mit Klinoptilolith-Zeolith auf natürliche Art entgiften

Hier sind Sie auf der sicheren Seite, denn hier erhalten Sie Klinoptilolith-Zeolith in geprüft wirksamer Qualität gemäß den hohen Qualitästskriterien des Europäischen bzw. Deutschen Anzneibuches. Das aus Vulkangestein gewonnene Naturmineral Zeolith wird bereits seit der Antike zur natürlichen Entgiftung eingesetzt. Mehr als 45 verschiedene, natürlich vorkommende Zeolithe sind derzeit bekannt. Nur in Form des natürlichen Klinoptilolith-Zeolith sollte das Mineral zur Entgiftung im gesundheitlichen Bereich eingesetzt werden. Zeolith und Bentonit sind als effektive Schadstoffbinder bekannt. So wurde z. B. der explodierte Atomreaktor in Tschernobyl mit 22 000 Tonnen Klinoptilolith-Zeolith eingesargt und strahlungssicher gemacht.

 

Klinoptilolith-Zeolith: 100 Prozent Natur

Klinoptilolith-Zeolith erhalten Sie bei uns als Zeolith MED® Detox Pulver, ultrafeines Pulver und in Kapselform sowie als Naturkosmetik Zeolith MED® Hautcreme, Zahncreme, Bodylotion und Sonnencreme. Für Einsteiger und alle, die natürliche Entgiftung mit Klinoptilolith-Zeolith erstmalig ausprobieren möchten, bieten wir spezielle Info-Test-Sets an. Unsere Heilpraktikerin Marika Müller steht Ihnen über unsere Hotline außerdem mit Rat und Tat zur Seite. Wer unsere Mineralien ganzjährig einsetzen möchte, findet auch Jahrespackungen in unserem Sortiment. In allen Fällen handelt es sich dabei um ein 100 Prozent reines Naturmineral vulkanischen Ursprungs, das ohne weitere Zusätze oder Beimischungen geliefert wird. Um es wirkungsvoller zu machen, wird das Klinoptilolith-Zeolith mikronisiert und dabei aktiviert. Trotzdem enthält es keine Nanopartikel. Datenblätter und Anwendungshinweise finden Sie als pdf-Dokumente auf unserer Sartseite.

Zeolith als Pulver, ultrafeines Pulver, Kapsel oder Körperpflege?


Zeolith 400g für 40 Tage

Zeolith MED® Detox-Pulver 400g für 40 Tage

Artikelnummer: Z400

400g Natur-Klinoptilolith-Zeolith-Pulver in günstiger Pulverdose

Lieferzeit (D) ca. 1-3 Werktage

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Was ist Zeolith? Eine Chemische Beschreibung.

Natürliches Zeolith besteht üblicherweise aus den beiden Siliziummineralen Heulandit oder Klinoptilolith. Neben diesen beiden Hauptbestandteilen enthält das kristalline Alumosilikat sowohl weitere Mineralien als auch andere Spurenelemente. Die so genannten primären Baueinheiten von natürlich vorkommendem Zeolith sind AIO4- und SiO4-Tetraeder. Diese sind mit benachbarten Sauerstoffen ("O") verbunden und besitzen daher eine kristalline Gerüststruktur in dreidimensionaler Form. Gleichzeitig besitzt der Aufbau von Zeolith die Eigenschaft, ein stark entwickeltes System aus Hohlräumen sowie Mikrokanälen zu besitzen. Hierbei handelt es sich um die so genannte "Porosität von Zeolith/Klinoptilolith".

 

Der Aufbau

Zeolith besteht aus einem regelmäßig geformten Gittergerüst und enthält sowohl Alkali- als auch Edelalkali-Kationen. In den erwähnten Hohlräumen von Naturzeolith sind Kationen sowie Wassermoleküle eingelagert. Aufgrund ihrer hohen Beweglichkeit verfügen sowohl die Kationen als auch H2O-Moleküle über die Fähigkeit für einen ausgeprägten Ionentausch. Die Größe der Kanäle in der Kristallstruktur von Zeolith ist ausreichend, sodass fremde Moleküle und Ionen einen Zugang finden. Mit dieser Eigenschaft gilt Zeolith im Bereich der Wissenschaft als effektiver Ionentauscher, Wärmespeicher sowie Molekularsieb. Grundsätzlich besitzt Zeolith eine verhältnismäßig beeindruckende Oberfläche, wodurch es einen großen Mehrwert in verschiedenen Einsatzbereich mit sich bringt. Die chemische Formel für das kristalline Alumosilikat lautet wie folgt:

 

M2/n Al2O3 x SiO2 yH2O

 

Die Struktur im Detail

Aus chemischer Sicht betrachtet handelt es sich bei diesem kristallinen Alumosilikat um ein Salz. Während die Anionen eine gitterartige Struktur aufweisen, bilden die Kationen einzelne Teilchen. Innerhalb des Tetraeders wird positive Ladung des enthaltenen Aluminium-Ions durch negative Ladung von drei der vier vorhandenen Sauerstoffatome in der Regel vollständig kompensiert. Das vierte Atom muss mit Hilfe eines Alkali- oder Erdalkalimetall-Kations ausgeglichen werden. Hierbei kommt üblicherweise Na+/K+ bzw. Ca2+ oder Mg2+ zum Einsatz. Die Kationen setzen sich dicht an den negativ geladenen Tetraedern innerhalb der Hohlräume sowie Kanälen des Silikats ab. Die Kanalfenster besitzen bei diesem Silikat einen Durchmesser von 0,3 und 0,6 Nanometern.

 

Chemie: Zeolith Klinoptilolith

Zeolith- und Klinoptilolit-Verbindungen gehören zu den Werkstoffen, die in der modernen Gesellschaft am häufigsten genutzt werden. Auch wenn Sie sich dessen nicht bewusst sind, begegnen Ihnen die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von Zeolith und Klinoptilolith im Alltag immer wieder. Für uns einer der besten Gründe, etwas genauer hinzuschauen und sich ein wenig tiefgründiger mit Zeolith und Klinoptilolith bzw. Zeolith- und Klinoptilolit-Verbindungen zu beschäftigen:

Familienbande Zeolith und Klinoptilolith

Beide werden der Mineralklasse "Silikate und Germanate" zugeordnet - wobei Klinoptilolith-Verbindungen eine Untergruppe des Zeolith bilden. Entsprechend dieser Einteilung finden Sie an dieser Stelle zunächst Ausführungen zu den letztgenannten Stoffen, aus denen sich die Überleitung zu Klinoptilolith quasi von selbst ergibt.

Zeolith: Nomen est omen

Seinen Namen erhielt Zeolith von dem aus Schweden stammenden Mineralogen Baron Axel Fredrick von Cronstedt, der sich Mitte des 18. Jahrhunderts intensiv mit der Zusammensetzung und den Eigenschaften des Stoffes beschäftigte. Eine aus seinen Beobachtungen gewonnene Erkenntnis schlug sich in der Bezeichnung nieder, die der Wissenschaftler für sein Forschungsobjekt wählte: Der von ihm geprägte Begriff "Zeolith" fußt auf den altgriechischen Worten "zeein" für "sieden" und "lithos" für "Stein" - womit Baron von Cronstedt das lebhafte Aufbrausen umschrieb, welches beim Erhitzen des Minerals beobachtet werden kann.

Zeolith: Das Geheimnis des "Siedenden Steins"

Es rührt von jenem Wasser her, das in der Kristallstruktur von Zeolith enthalten ist und unter Wärmeeinwirkung wieder freigesetzt wird. Das aus Aluminium- und Silizium-Atomen bestehende Grundgerüst bleibt bei diesem Vorgang vollständig erhalten, da seine einzelnen Bauteile ausschließlich durch Sauerstoff-Atome zusammengehalten werden und sich die Flüssigkeit nur in den dazwischenliegenden Hohlräumen befindet. Sie verleihen Zeolith eine auffallend groß bemessene "innere Oberfläche", die bis zu mehr als 1.000 m² pro Gramm Material betragen kann.

Zeolith: Nach dem Vorbild der Natur

Die mit der besonderen Struktur verbundene Fähigkeit, andere Stoffe aufnehmen und wieder abgeben zu können, macht Zeolith zu einer natürlichen Sieb- und Filteranlage. Entsprechend dieser Funktion wirkt es bei zahlreichen bio-chemischen Prozessen als Katalysator oder Trenner. Um diese Eigenschaft in größerem bzw. industriellem Maßstab nutzen zu können, wird Zeolith seit 1950 in zunehmender Menge synthetisch hergestellt. Hierzu dienen alkalische Lösungen auf der Basis von Aluminium- und Silizium-Verbindungen, die bei Temperaturen ab 60°C auskristallisieren. Das so gewonnene Zeolith kann durch den Austausch einzelner Ionen oder durch chemische Nachbehandlung derart modifiziert werden, dass sich seine katalytische Wirkung, die Aufnahme- und Speicherfähigkeit sowie die chemische oder thermische Stabilität stark erhöhen.

Zeolith: Vielfältige Anwendung

Beispiele für den Einsatz von natürlichem oder synthetischem Zeolith und seinen Modifikationen finden Sie in vielen Bereichen. So kommt es unter anderem bei der Trennung chemischer Substanzen, in Wärmespeicher-Heizungen und als Stickstoff-Absorber von industriellen Großanlagen zur Anwendung. Im alltäglichen Bereich begegnet Ihnen Zeolith als Bestandteil von Geschirrspül- und Waschmitteln, wo es einerseits den Trockenvorgang unterstützt und andererseits als Wasserenthärter dient. Darüber hinaus wird es im Zoologischen Fachhandel zur Reinigung bzw. Sauberhaltung von Aquarien- und Teichwasser angeboten.

Zeolith: Ein spät(er) entdeckter Spross

Ähnliche Einsatzgebiete sind für Klinoptilolith zu verzeichnen. Als Untergruppe von Zeolith weist es eine annähernd gleiche Struktur und dementsprechend identische Eigenschaften auf. Im Unterschied zu dem ihm übergeordneten Zeolith liegt Klinoptilolith jedoch bereits von Natur aus in Verbindungen vor, die Kalzium-, Kalium- oder Natrium-Ionen enthalten. Ein so zusammengesetztes Mineral konnte erstmals im Jahre 1923 am nordamerikanischen Hoodoo Mountain nachgewiesen werden. Sein Entdecker - der US-amerikanische Mineraloge Waldemar Theodore Schaller - hielt es zunächst für einen eigenständigen Vertreter seiner Art. Erst bei später folgenden Analysen stellte sich heraus, dass das im Bundesstaat Wyoming gefundene Klinoptilolith in engster Verwandtschaft mit dem bereits bekannten Zeolith steht.

Zeolith: Zustand und Farbe variabel

Das normalerweise farblose und vollkommen transparente Mineral liegt sowohl in feiner Körnung als auch in Form tafelartiger und massiger Kristalle vor. Je nachdem, wie gleichmäßig diese aufgebaut sind oder ob sie Beimengungen enthalten, kann die Tönung von Klinoptilolith ins Weiße tendieren oder einen gelblich- bis rötlichweißen Stich aufweisen.

Zeolith: Ebenso vielseitig und noch ein bisschen mehr

Entsprechend der Zugehörigkeit zur Zeolith-Gruppe weisen Klinoptilolith-Verbindungen mit Kalzium-, Kalium- oder Natrium-Ionen die gleichen bio-chemischen und physikalischen Eigenschaften auf wie das klassifizierende Mineral. Auch sie kommen für Filter- und Reinigungszwecke in betrieblichen Anlagen, bei der Produktion von Bau- und Treibstoffen oder als Trennmittel zum Einsatz. Durch seinen natürlichen Aufbau aber findet mit Kalzium, Kalium oder Natrium angereichertes Klinoptilolith noch mehr Anwendungsmöglichkeiten. So werden die Mitglieder der Zeolith-Gruppe überall dort gebraucht, wo synthetische Zusätze unerwünscht oder gar schädlich sind. Beispiele hierfür sind der Einsatz als Düngemittel im Garten- und Landschaftsbau, als Geruchsbinder und Futterzusatz in der Viehzucht oder im Rahmen der Umweltpflege.

Zeolith: Verlässliche Hilfe im Notfall

Seinen diesbezüglich populärsten Auftritt hatte Klinoptilolith nach der nuklearen Katastrophe von Tschernobyl. Nachdem durch den Super-GAU im Atomreaktor der russischen Stadt sowohl die Luft als auch die Gewässer und Böden des Umfeldes stark belastet waren, setzten Experten den Naturfilter Klinoptilolith ein. Er kam nicht nur zur Reinigung von Flüssen und Abwasserleitungen zum Einsatz, sondern wurde auch dem Viehfutter beigemengt. Im Verdauungstrakt der damit versorgten Kühe, Schafe, Ziegen und Pferde fungierten die Klinoptilolith-Verbindungen als Ionen-Tauscher und halfen dabei, radioaktive Substanzen im Körper der Tiere zu binden.

Zeolith: Bewährtes neu angewandt

Die Erfolge dieser Maßnahmen waren so groß, dass sie sich als probates Mittel gegen derartige Störfälle etabliert haben. So fand Klinoptilolith auch nach dem atomaren Unglück im japanischen Reaktor von Fukushima Anwendung. Hier wurden mit Hilfe der natürlichen Filter- und Adsorptions-Eigenschaften von Zeolith und Klinoptilolith Zuläufe zum Meer dekontaminiert, um weitere Umweltverschmutzung durch radioaktive Belastung zu vermeiden.

Zeolith: Ein Stoff, der gleichermaßen wärmt und kühlt

Die bei solchen und ähnlichen Vorgängen entstehende Wärme ist ein beliebtes "Nebenprodukt" der Anwendung. So können Zeolith- und Klinoptilolith-Verbindungen gleichzeitig zum Betreiben von Heizanlagen genutzt werden. Einen ungleich attraktiveren Einsatz aber finden sie im umgekehrten Fall - dem während der warmen Sommermonate beliebten Bierfass mit selbsttätiger Kühlung. Auch hierbei wird die Adsorptions-Fähigkeit von Zeolith oder Klinoptilolith und die damit einhergehende Triebkraft genutzt. Achten Sie beim Kauf des nächsten Fasses einfach ein wenig mehr auf die Beschriftung - schließlich wissen Sie jetzt, worin das Geheimnis des über Stunden taufrischen und gut gekühlten Gerstensaftes liegt: im Wirkprinzip der Minerale Zeolith und Klinoptilolith.